Kommt die Immobilien-Blase?

in hive-167922 •  last month 

Hallo Allerseits.

Seit einiger Zeit beobachten wir den Immobilien-Markt und die steigenden Preise.

Durch die Corona-Krise wurde "angeblich" die Bereitschaft zur Finanzierung angefacht.

Hier einige Zahlen.

Das Neugeschäft wuchs auf einen Rekord von 273 Milliarden Euro!
2019 waren es noch 263 Milliarden!

Laut einer neuen Studie der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC.

Das heißt, dass an private Haushalte Baufinanzierungen von knapp 1,4 Billionen Euro ausgegeben wurden.
Im Jahr davor hatte der Bestand bei 1,3 Billionen gelegen!

Ich finde, dass das mächtige Zahlen sind.

Wir möchten nach Niedersachsen ziehen und beobachten auch dort - Ostfriesland - die steigenden Preise.
Nach meiner Meinung sind die Preistreiber aber die Immobilien-Makler.

Wenn man sich einzelne Angebote ansieht, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.
Es werden Preise verlangt, die jeglicher Realität entbehren.

Man braucht nur mal bei immobilien-Scout einige Angebote aufrufen und sich die Preise und dann das Baujahr ansehen.

Das hat den Bauherren von Häusern in die Hand gespielt.
Es werden neue Häuser angeboten, die preislich unter den "ALTEN" Hütten liegen.

Es ist unglaublich, was hier abgeht.

Das es natürlich nicht bei den Angebotspreisen bleibt, weiß auch jeder, der sich mit "Selber bauen" schon beschäftigt hat.
Wie geschickt hier der Verkauf abläuft, ist auch schon als "Sensationell" zu beschreiben.
Aber da muss Jeder selber aufpassen, damit es nicht "TEUER" wird.

Die Konditionen für Baufinanzierungen dürften mittelfristig attraktiv bleiben und die Nachfrage weiter anheizen!

Sagte Tomas Rederer, Partner und Kreditexperte bei PwC Deutschland.

Die durchschnittliche Laufzeit lag, laut PwC, demnach bei "erstmals" mehr als 11 Jahren.

Das Kreditvolumen wächst weil die Preise steigen und nicht Jeder entsprechend mehr Eigenkapital aufbringen kann.

Jetzt kommt die Information - laut PwC Deutschland - die Ausschlaggebend ist:

Immobilienkäufer brachten im vergangenem Jahr "lediglich" noch einen Eigenkapitalanteil von

rund 20%

auf, laut Daten des Baufinanzierers Hüttig & Rompf.

Im Schnitt zahlten Eigennutzer Kaufpreise von

493.000,00 Euro!

Das ist doch schon unglaublich, oder?????????

Noch ein Sahnehäubchen obendrauf?

Seit Jahresbeginn haben sich die Kredite für Immobilienkäufer verteuert!
(Beobachtet der Münchner Baufinanzierer Interhyp.

Den Banken geht es doch eh schon so schlecht, oder?

Wer sich nun Gedanken über solche Zahlen macht, kommt sicherlich auf die gleichen Gedanken und Fragen, die da entstehen könnten.

Wie lange geht das gut?
Wann platzt die Blase?

Ich persönlich glaube, dass entweder die Verkäufer sehr clever sind, oder aber die Käufer sehr dumm.
Wer denkt überhaupt noch darüber nach, welche Folgekosten bei einem Kauf einer Immobilie noch auf ihn zukommen?

Wenn ich ein Einfamilienhaus von 1968 kaufe und dafür 260.000,00 Euro bezahlen soll - bei 105 qm - muss ich doch damit rechnen, dass allein auf Grund des Alters der Immobilie weitere Kosten auf mich zukommen, oder?

Was denken sich diese Menschen?
Hat noch keiner was von der Immobilien-Krise in Ami-Land gehört?

Müssen wir alles nachmachen?
Oder glaubt tatsächlich einer, dass das gut geht?

Bleibt "Wachsam" bei solchen Käufen und natürlich auch gesund.

der Filosof

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